Friedrich Dortmund
 


  

Herr Dortmund, wie lange arbeiten Sie bereits für die tegeler Gruppe?
 

Seit Oktober 2014, also schon fast fünf Jahre. Am Anfang war ich als Springer tätig und war dann in unterschiedlichen Küchen von tegeler beschäftigt, je nachdem, wo ich gebraucht wurde. Nach knapp einem Jahr habe ich dann die Küchenleitung hier im Margeritenhof übernommen.
 

Wie war das Jahr 2018 für Sie? Gab es Besonderheiten?
 

Ja, das auf jeden Falls. Es gab ja einige Veränderungen und ich habe mich gefreut, dass Herr Schipper und Herr Pohler wieder mit im Boot sind. Herr Pohler hat mich damals auch eingestellt.


Was macht Ihnen im Catering- Bereich am meisten Spaß?
 

Die Abwechslung, denke ich. Große Events mit zu gestalten ist toll. So auch zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Es ist auch schön mal mit anderen Kollegen zu tun zu haben. Ich war jetzt bei der Eröffnung des Fährhof in Vlotho mit dabei. Da konnte ich mal mit neuen Kollegen zusammenarbeiten. Das macht Spaß. So war das Kick-Off-Event in Vlotho mal was anderes. Ich bin hier in der Küche im Margeritenhof ja eher eine „One-Man-Show“.


Was ist bei der Zubereitung von Speisen für Kinder und Senioren besonders?
 

Gerade beim Kochen für Kinder frisches Gemüse zu verwenden ist wichtig. Möglichst fettarme Zubereitung ebenfalls. Darauf legen die Eltern ja auch mittlerweile großen Wert. Durch die Medien und Kochshow haben die Leute auch mehr Ahnung von Ernährung als früher vielleicht.


Warum haben Sie sich entschieden für tegeler zu arbeiten?


Ich war ohnehin auf der Suche damals. Ein Kollege gab mir dann den Tipp. Das war ein Glücksfall und ich bin dem Kollegen auf jeden Fall dankbar.


Welche Bedeutung hat Ernährung für Sie?


Eine Große. Zum einen ist es mein Beruf, zum anderen denke ich, bei guter und ausgewogener Ernährung, da kann man sein Leben sicher etwas verlängern. Ich bin jetzt 57. Je älter man wird, desto mehr macht man sich auch darüber Gedanken.

Was kochen Sie am liebsten?


Alles was mit frischem Gemüse zu tun hat. Das ist sehr vielseitig. Man kann Aufläufe und vieles mehr machen. Es gibt nahezu unendlich viele Varianten, wenn man mit Gemüse kocht.


Wie würden Sie den Geist der tegeler-Familie beschreiben?


Mit einem Wort! Zielorientiert. Im positivsten Sinne.


Eine persönliche Frage noch zu Ihrem Namen. Stammt Ihre Familie ursprünglich aus Dortmund?


Ich weiß es nicht. Da müsste ich mal Ahnenforschung betreiben. Ich bin hier in Hannover sehr verwurzelt. Tatsächlich bin ich im gleichen Haus in Hannover geboren, wie meine Eltern. Das heißt schon was.
 

Welche Rolle spielt das Preisleistungsverhältnis, beziehungsweise die Qualität bei der Speisenversorgung?


Natürlich stimmt die Qualität bei uns immer. Aber die Kunst des Kochs ist es, kreativ zu sein und Lebensmittel so gut zu verarbeiten, damit wir sehr gute Mahlzeiten produzieren können. Darauf haben die Leute auch ein Recht, finde ich.


Geht es primär um Versorgung oder sind die Bewohner auch Gäste für Sie?


Die Bewohner sind auch ganz klar Gäste. Man muss sich ja vor Augen halten, dass Mahlzeiten für die Seniorinnen und Senioren etwas Besonderes sind. Sie strukturieren den Tag und geben Anlass sich auf die gemeinsamen Mahlzeiten zu freuen. Sie haben auch ein Anrecht auf sehr gutes Essen in ihrem Alter. Abwechslung ist dabei sehr wichtig, und auch einmal für eine Überraschung zu sorgen. So dass sie sagen, ‚Oh, das hatten wir ja noch nie.‘ oder ‚Oh, das ist aber schön geworden.‘ Das motiviert mich. Außerdem ist Feedback wichtig. Ich frage auch immer nach, ob alles in Ordnung war.


Was ist Ihr Lieblingsgericht?


Zungenragout mit Champignons in Madeira- Soße. Viele scheuen sich davor, weil es nun einmal Rinderzunge ist. Aber es ist sehr lecker. Außerdem ist es schade, dass so viele Alt-Deutsche Gerichte langsam verschwinden aus den Küchen. Da gibt es soviel Schönes.

Wir kümmern uns.
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