Ansprechpartner

Jens Tegeler

  • Geschäftsführender Gesellschafter

Andreea Tegeler

  • Geschäftsführerin tegeler Pflege & Gesundheit

Gabriele Gallinat

  • Prokuristin/Leitung operatives Management Pflegezentren

Ines Witt

  • Einrichtungsleitung
  • 05164 - 8025411

Dorina Aulich

  • Leitung operatives Management / tegeler Pflege & Gesundheit GmbH

05031 - 7059916

Kerstin Schütt

  • Leitung operatives Management

Thomas Ritzenhoff

  • Leitung Unternehmenskommunikation / HR-Management

Manuela Harms

  • Assistenz der Geschäftsführung

Anja Amlow

  • Qualitätsmanagement / Datenschutzbeauftragte

Chancen für die Zukunft schaffen.

Wir bekommen Verstärkung

Bei tegeler reden wir nicht nur über Dinge, wir kümmern uns auch gleich konkret. Weil der Fachkräftemangel in der Pflege immer dramatischere Ausmaße annimmt, setzen wir auf Kreativität und nutzen zugleich unsere guten Kontakte als Familienunternehmen.

"Gemeinsam stark."

Andreea Tegeler, Projektleiterin „Fachkräftegewinnung in Rumänien“, ist in Rumänien geboren und aufgewachsen. Dank ihrer Hilfe unterstützen wir gerade unser bestehendes Pflegeteam in den Standorten der tegeler Pflege & Gesundheit mit Mitarbeitern aus ihrem Heimatland. Im Januar 2015 wurden vor Ort Bewerbungsgespräche geführt und inzwischen sind die ersten acht rumänischen Fachkräfte angekommen.

Warum wir das tun? Und wie das praktisch ablaufen soll? Dazu haben wir einige Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt. Und zeigen Ihnen, welche Chancen sich für rumänische Fachkräfte bei der tegeler-Gruppe ergeben. 

Für weitere interessate Infos und Eindrücke schauen Sie unser Video:

Warum

Anwerbung von Pflege-Fachkräften in Rumänien

1. Warum ausgerechnet Rumänien?

Die tegeler-Gruppe hat dort familiäre Beziehungen: Andreea Tegeler, die Ehefrau des Geschäftsführenden Gesellschafters Jens Tegeler ist selbst Geschäftsführerin der tegeler Pflege & Gesundheit GmbH und stammt aus Rumänien. Die Leiterin des Projektes "Fachkräftegewinnung in Rumänien" ist in Hermannstadt (rumänisch: Sibiu) geboren und aufgewachsen. 

Dieser familiäre Hintergrund gibt uns die fachlichen und kulturellen Möglichkeiten, in Rumänien Fachkräfte für die Pflege in Deutschland zu gewinnen. Deshalb werden wir dort investieren. Seit Frühjahr 2015 ist die tegeler-Gruppe mit einer Niederlassung in Sibiu (Herrmannstadt) vertreten. So können die zukünftigen Mitarbeiter noch besser auf ihre Aufgaben in Deutschland vorbereitet werden. 

2. Sind die rumänischen Pflege-Mitarbeiter gut genug ausgebildet?

Wir fangen nicht bei Null an und haben an diesem Punkt bereits sehr ermutigende Erfahrungen gesammelt. Die rumänischen Fachkräfte, die bislang in unseren Einrichtungen arbeiten, sind sehr gut qualifiziert, äußert motiviert, sehr fleißig und sowohl bei den Kollegen als auch bei Angehörigen, Bewohnern und Kunden anerkannt und beliebt. 

Wir schätzen die Einsatzbereitschaft und Freundlichkeit der rumänischen Mitarbeiter. Und wir wissen von den Kunden des tegeler Personalservice, dass sie die Herzlichkeit und den Respekt bewundern, mit denen sie von den Mitarbeitern aus Rumänien behandelt werden. 

3. Wie wird in Rumänien überhaupt ausgebildet?

Berufsausbildungen in Rumänien sind dem deutschen Berufsausbildungssystem sehr ähnlich. Eine dreijährige, praxisnahe Ausbildung in Pflegeberufen existiert in Europa nur noch in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Luxemburg - und eben in Rumänien. 

Zwar werden Pflegeberufe in Rumänien auch an Universitäten gelehrt. Die meisten Pflegefachkräfte absolvieren ihre Ausbildung jedoch am "Postlyzeum", einer der deutschen Berufsfachschule vergleichbaren Schulform. 

Das Curriculum eines Gesundheits- und Krankenpflegers besteht dabei zu jeweils 50 Prozent aus praktischen und theoretischen Ausbildungsanteilen und entspricht den EU-Vorgaben für "Gesundheits- und Krankenpfleger" gemäß der Richtlinie 2005/36/EG. Nach erfolgreicher Ausbildung erhalten die Schüler das "Certificat de Competente Profesionale" und die Berufsbezeichnung "Asistent Medical Generalist". 

Damit erlangen sie zugleich auch in Deutschland die Berechtigung, den Beruf einer examinierten Pflegefachkraft sofort auszuüben. Eine notwendige Einstellungsvoraussetzung, um in den Unternehmen der tegeler-Gruppe eine sichere Anstellung zu erhalten. 

4. Warum wollen Rumänen nach Deutschland kommen?

Zwischen Deutschland und Rumänien besteht ein weitaus stärkeres Wohlstandsgefälle als zum Beispiel zwischen Deutschland und Spanien. Die Menschen in Rumänen, die sich dazu entscheiden, ihr Heimatland in Richtung Deutschland zu verlassen, haben oft kaum berufliche Perspektiven im Land, aber die Chance, in Deutschland alles zu gewinnen. 

Diese Perspektive motiviert die Menschen und führt zu einer hohen Lernbereitschaft, Ausdauer und Anpassungsbereitschaft. 

5. Wie soll die Sprachbarriere gemeistert werden?

Das zentrale Problem der gegenseitigen Verständigung ist natürlich eine wichtige Aufgabe, die es zu lösen gilt. Die tegeler-Gruppe wählt die Bewerber deshalb schon in Rumänien sorgfältig aus und bereitet sie durch Vorbereitungskurse auf ihre Tätigkeit in Deutschland vor. 

Nach ihrer Ankunft in Deutschland ermöglichen wir unseren neuen Mitarbeitern dann berufsbegleitend, an Deutschkursen teilzunehmen, die für unterschiedliche Sprachniveaus angeboten werden. So erhält jeder die Chance, schnell die Sprache zu erlernen. 

Unsere bisherige Erfahrung zeigt, dass die rumänischen Mitarbeiter die höchsten Erfolgsquoten bei internen Sprachkursen erzielten. Sie entwickelten durchgehend ein klares und verständliches Deutsch, mit allen erforderlichen Fachbegriffen aus dem Schwerpunkt "Pflege". 

Für das Erlernen ist es von Vorteil, dass Aussprache und Sprachmelodie der rumänischen Sprache der deutschen Sprache ähnlicher sind als viele andere europäische Sprachen. Deshalb können Rumänen relativ zügig Deutsch lernen und viele Mitarbeiter werden bei entsprechend gutem Unterricht schnell das Sprachniveau "B2" des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen erreichen ("…kann sich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist"..) 

6. Wie schwer wird die Eingewöhnung für die Rumänen sein?

Rumänien gehört in weiten Teilen zur gemäßigten Klimazone. Das bedeutet: Temperaturen, Niederschläge und Jahreszeiten sind im Durchschnitt sehr ähnlich wie in Deutschland. Somit haben Mitarbeiter aus Rumänen in dieser Hinsicht in Deutschland keine großen Anpassungsschwierigkeiten. 

7. Werden die Mitarbeiter nicht bald wieder zurückkehren wollen?

Der Migrationsdruck in Rumänien ist politisch-strukturell bedingt und wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch weiterhin auf hohem Niveau bestehen bleiben oder sich sogar noch verschärfen. 

Ein Ende von Korruption, Löhnen unterhalb der Armutsgrenze und politischer wie wirtschaftlicher Stagnation ist nicht abzusehen, auch wenn der jüngst gewählte Staatspräsident Klaus Iohannis auf Besserung hoffen lässt. Insbesondere die zahlreichen motivierten und fleißigen Menschen, denen wir in Rumänien begegnen, sehen in Deutschland eine langfristige Perspektive für Familie und Beruf. 

8. Wie können die Rumänen in Deutschland heimisch werden?

Die tegeler-Gruppe veranstaltet für alle rumänischen und deutschen Mitarbeiter regelmäßige Freizeitangebote und kulturelle Abende, um eine schnelle und gute Integration zu gewährleisten. Denn, nur wer sich wohl fühlt, bleibt bei uns und kann zugleich stets gute Leitungen abrufen. 

9. Und wie soll die Integration in die neue Arbeit konkret ablaufen?

Vom ersten Tag an werden die Mitarbeiter aus Rumänien in unseren Ambulanten Diensten und den stationären Pflegezentren der tegeler-Gruppe eingesetzt. So können sie parallel zum Sprachkurs von Beginn an Praxis-Erfahrungen sammeln. Und so garantieren wir eine erstklassige Integration in unser Team und zugleich in unser Land. 

10. Wieviel verdienen die neuen Mitarbeiter?

Vom ersten Tag an bezahlen wir alle Mitarbeiter, die aus Rumänien zu uns kommen, fair. Sie erhalten die gleichen finanziellen Rahmenbedingungen wie ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen. 

Darüber hinaus unterstützen wir die Mitarbeiter bei der Wohnungssuche, bieten Hilfe bei Behördengängen und bieten Kita-Betreuungsplätze an, die eine flexible Beschäftigung möglich machen. 

Alle sechs Monate übernehmen wir die Kosten für eine Urlaubsrückreise nach Rumänien und garantieren bezahlten Urlaub, so dass Erholung im Heimatland möglich ist. 

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