Ansprechpartner

Jens Tegeler

  • Geschäftsführender Gesellschafter

Andreea Tegeler

  • Prokuristin tegeler Pflege & Gesundheit

Gabriele Gallinat

  • Prokuristin/Leitung operatives Management Pflegezentren

Dorina Aulich

  • Leitung operatives Management / tegeler Pflege & Gesundheit GmbH

05031 - 7059924

Raik Lubitz

  • Prokurist
  • Geschäftsbereichsleiter Dienstleistungen

Graziano Zampolin

  • Leitung Personalentwicklung, Bildungs-, und Veranstaltungskoordination

Kerstin Schütt

  • Leitung operatives Management

Thomas Ritzenhoff

  • Leitung Marketing

Anja Amlow

  • Qualitätsmanagement / Datenschutzbeauftragte

Jana Rühlemann

  • Empfang/Telefonzentrale

Manuela Harms

  • Assistenz der Geschäftsführung

Klara liebt ihre Märchenstunden.

“Sehr verehrte Besucher, liebe Angehörige,

in den vergangenen Monaten konnte eine Ausbreitung des Coronavirus in unseren Häusern weitestgehend verhindert werden. Dies verdanken wir den ergriffenen, sowie behördlich auferlegten Maßnahmen und der Unterstützung jedes Einzelnen, bei deren Umsetzung. Entsprechend der Vorgaben des Landes Niedersachsen, des NLGA, sowie unseren regionalen Aufsichtsbehörden und vor allem zum Schutz unserer Bewohner, sind Besuche in unserer Einrichtung weiterhin nur mit vorheriger Terminabsprache und unter Einhaltung von den Einrichtungsspezifischen Hygiene- und Testkonzepten möglich.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Zentral mit große Gartenanlage

Im schönen Stadtteil Vahrenheide, in einem ruhigen Wohngebiet, befindet sich seit Januar 2018 unser schöner Erlenhof. 

Die Verkehsanbindung ist sehr gut, sodass ständig Busse und Bahnen in alle Richtungen fahren. Die meisten Stationen des täglichen Bedarfs sind aber ohnehin zu Fuß gut zu erreichen. Die Nähe zum Park mit schön angelegtem See bietet Anlass sich regelmäßig die Füße zu vertreten.

Die Einzelzimmer, in denen die Bewohner leben, sind in kleinen Wohngruppen organisiert. Die großzügig angelegte Gartenanlage des Hauses lädt zu regelmäßigen Spaziergängen an der frischen Luft ein.

Der Mensch als Mensch

Die gut ausgebildeten Pflegekräfte des Erlenhofs orientieren sich bei ihrer Arbeit am Prinzip der Ganzheitlichkeit.Dies bedeutet, dass Angehörige, soziales Umfeld, Lebensbedingungen, Biographie sowie die seelische Situation in die Pflege miteinbezogen werden. Betreuung, Beratung sowie die Kooperation mit den verschiedenen medizinischen Diensten sind fester Bestandteil der Pflege.

Ansprechpartner

Dana Jopp

  • Einrichtungsleitung

Jessica Vollbrecht

  • Pflegedienstleitung
Erlenhof

Komfort und Gemütlichkeit, individuelle Betreuung

Anfahrt

Vahrenheide ist ein schöner Stadtteil von Hannover. Die Anbindung an den ÖPNV und die Autobahn ist ideal. Für Fragen rund um den Aufenthalt im Erlenhof stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Wir freuen uns auch über Ihre Nachricht per E-Mail.

tegeler Pflege & Gesundheit

Erlenhof GmbH
Dunantstraße 1
30179 Hannover

Tel.: 0511 - 966 090 -41
Fax: 0511 - 966 090 -40
E-Mail:

Zimmer

95 stationäre Pflegeplätze als Einzelzimmer, ausgestattet mit barrierefreien Bädern stehen den Bewohnern zur Verfügung. Der Bezug mit eigenen Möbeln ist selbstverständlich immer möglich.

Preise

Hier können Sie unsere aktuellen Preislisten für die Kurz- und Langzeitpflege herunterladen.

Preise Vollzeitpflege
Preise Kurzzeitpflege

Hofnachrichten

Unsere Hofnachrichten erscheinen alle sechs Monate und informieren Sie über unsere sechs Pflegezentren, den Widdelhof, Riethagenhof, Margeritenhof, Lorishof, Erlenhof und den Fährhof.

Download: Hofnachrichten Ausgabe 1 / 2020

Pflege.

Qualität schafft Glück

95 stationäre Pflegeplätze als Einzelzimmer, ausgestattet mit barrierefreien Bädern stehen den Bewohnern zur Verfügung.

"Ein Haus für die Menschen. Eine Heimat für die Seele."

Eine Kapelle, Gemeinschaftsräume und ein gemütlicher Speiseraum mit "offenem Mittagstisch" sorgen für das leibliche und seelische Wohl. Hier bleibt niemand allein, wenn er oder sie es nicht sein möchte. Unsere hervorragende Ausstattung und unser Anspruch die höchstmögliche Lebensqualität zu schaffen, sorgen dafür, dass sich die Bewohner unseres Hauses bei uns wohl und zuhause fühlen.

Unser Betreuungsangebot umfasst:

  • Qualifizierte Betreuung rund um die Uhr
  • Strukturierende, lebensgeschichtlich vertraute Aktivitäten
  • zusätzlich tages-, wochen- und jahreszeitliche Angebote
  • Ergotherapie, Gymnastik
  • Kulturelle Veranstaltungen
  • Seelsorgerischer Beistand
  • Mobilitätshilfe
  • Organisation von Geburtstagen, Feiern, Festen und Ausflüge
Der Mediziner Komiljan Davlotov aus Tadschikistan arbeitet im Erlenhof als Pflegefachkraft.

Ein junger Arzt als Pflegefachkraft

Der junge Arzt hat freundliche, kluge Augen. Unsere Begrüßung fällt sehr höflich aus. Ihm gefalle, dass man hierzulande sehr oft danke und bitte sagt. Das sei nicht überall selbstverständlich. Er lächelt. Durch das Fenster fällt plötzlich Sonnenlicht in das Besprechungszimmer und löst die düsteren, schnell am Himmel ziehenden Wolkenfetzen für wenige Momente ab. Es ist Mitte März aber wir haben schon typisches Aprilwetter. „Hier in Deutschland ändert sich das Wetter alle 5 Minuten“ sagt er. In Tadschikistan gäbe es so starke Wetterschwankungen in der Regel nicht. Im Sommer wären allerdings auch 50 Grad nicht ungewöhnlich, erklärt der 26-Jährige.

Komilijan Davlotov hat sechs Jahre lang allgemeine Medizin in seinem Heimatland Tadschikistan studiert, seinen Abschluss gemacht und dann ein Jahr lang eine Spezialisierung im Bereich Kinderneurologie absolviert. Diese einjährige fachliche Spezialisierung heißt in Tadschikistan „Internatur“. Während dieser Zeit motivierte ihn ein Mitstudent, der schon mal in Deutschland war, deutsch zu lernen, um hier einmal später arbeiten zu können. Sein Freund war in Deutschland in der Neurologie im Rahmen eines Auslandspraktikums tätig. Er sprach damals begeistert von den wesentlich besseren Diagnosemethoden hierzulande. Beispielsweise könne man Epilepsie wesentlich besser kategorisieren und bestimmen als in Tadschikistan. Es gibt verschiedene Typen von Epilepsie, erklärt er. Die Diagnostik in diesem Bereich faszinierte ihn. Er wollte unbedingt nach Deutschland kommen und diese Methoden hier erlernen.

Dies sei eine Motivation gewesen. Eine andere sei Deutschland selbst als demokratisches Land mit viel Freiheit und guten Zukunftsperspektiven. Seine Mutter, sein Bruder und seine beiden Schwestern leben noch in Tadschikistan. Herr Davlotov spricht sehr gut Deutsch, zumal er die Sprache in so kurzer Zeit fast komplett selbst erlernt hat. In seinem Heimatland hat er nur einen Einführungs-Sprachkurs besucht, die eigentliche Sprachpraxis hat er sich selbst beigebracht. Er macht einen sehr ehrgeizigen, aufmerksamen Eindruck. Während er spricht, achtet er stets auf mögliche Fehler. Sobald er einen Sprechfehler bemerkt, korrigiert er ihn sofort. Damals hatte ich gerade angefangen Deutsch zu lernen. Dann sagten meine Studienkollegen, das schaffst du nicht, das ist viel zu schwer. Aber gerade das hat mich gereizt. Ich habe mich damals gefragt, warum meine Bekannten das so einschätzen.

Wissen Sie, wenn etwas schwierig ist, dann bin ich erst recht dabei. In meinem Heimatland habe ich nur die Kurse A1 und A2 für Deutsch besucht. Das ist ja nur die absolute Basis, der Grundwortschatz. Den Rest habe ich mir hier selbst beigebracht. Was ich nicht wusste, meine Qualifikation wird hier in Deutschland nicht anerkannt. Ursprünglich kam ich nach Baden-Württemberg. Als ich erfahren habe, dass mein Studium hier nicht anerkannt wird, habe ich eine Ausbildung als Koch begonnen. Das hat mir aber nicht gefallen und über eine Freundin habe ich den Weg nach Hannover gefunden. Hier gefällt es mir auch viel besser. Seit sieben Monaten bin ich nun im Erlenhof. Man muss die Chancen, die sich einem bieten, auch nutzen.

„Du musst immer Geduld haben und weitermachen. Gib niemals auf!“

Auf die Frage hin, was es für ein Gefühl war, als er erfuhr, dass er seine beruflichen Pläne als Arzt hier nicht realisieren konnte, lacht er kurz mit einer spürbaren Bitterkeit in der Stimme. „Sie wollen wissen, was das für ein Gefühl war? Ich habe mit meiner Mutter gesprochen, weil ich dachte ich müsste wieder zurück. Sie sagte zu mir, ‚Das ist deine Entscheidung. Wenn du dich dort wohlfühlst, bleib. Falls du wieder zurückkommen möchtest, meine Tür ist immer offen für dich. Du hast hier immer einen Platz.‘ Ich habe nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, ich bin nun hier in Deutschland und habe viele Möglichkeiten. Schnell stand fest, ich wollte bleiben. Also habe ich einfach weiter gemacht.“ Ohne Geld könne man nicht leben, aber mit wenig Geld sei das durchaus möglich. Dennoch, in Tadschikistan würde ein Arzt umgerechnet ungefähr 150 € im Monat verdienen. Das ist auch für die dortigen Lebenshaltungskosten wenig. Allein die Miete kostet im Schnitt um die 100 €. Seine Berufswahl war jedenfalls kein Zufall. Als er noch Schüler war, starb sein Vater an den Folgen eines Herzinfarkts. Damals beschloss er, Arzt zu werden, um das Leben von Menschen zu retten. „Damals war ich ungefähr 14 Jahre alt. Das Ganze dauerte ungefähr zwei Stunden. Mein Onkel ist Kardiologe, konnte aber nichts tun, er konnte ihm nicht helfen.“ Das habe er nicht verstehen können damals. Als er Medizin studierte, musste er erfahren, dass man einen Makro-Infarkt, wie ihn sein Vater erlitten hatte, kaum behandeln konnte. In so einem Fall kann man höchstens eine Herztransplantation durchführen, falls die Herzerkrankung vorher bekannt ist“, erklärt er.

Davlotov schaut nach vorn. Jeden Tag fühle er neue Möglichkeiten, neue Wege, neue sprachliche Fähigkeiten. Die sprachliche Barriere war der einzige Grund, warum er anfänglich Angst hatte, als er nach Deutschland kam, berichtet er. Dieser Stress die Sprache nicht richtig zu beherrschen, habe ihm sehr zu schaffen gemacht. Davon ist nichts mehr zu spüren. Im Erlenhof fühle er sich auch sehr wohl. Die Leiterinnen K. Bandelin und K. Hartmann seien immer sehr freundlich zu ihm. Auch die Kollegen würden ihn voll akzeptieren. „Ich fühle mich hier sehr akzeptiert und willkommen. Die Menschen hören mir zu, akzeptieren mich und egal was man tut, man hört immer überall ‚danke‘. Überall begegnete man mir freundlich. Diese Freundlichkeit scheint hier etwas Normales zu sein.“

Natürlich kostet so einen Neuanfang auch viel Energie. „Diese Energie ist für mich meine Mutter. Sie ist beruflich hochqualifiziert und hat einen guten Abschluss als pädagogische Leiterin. ‚Das Leben ist schwer, sagte sie einmal. Du musst immer Geduld haben und weitermachen. Gib niemals auf!‘ Es war meinen Eltern wichtig, dass ich lerne, meinen Kopf zu benutzen. Wissen und Bildung ist der Schlüssel zu einem guten Leben. Sein nächstes großes Ziel ist neben dem Abschluss seiner Ausbildung das Sprachniveau C1 zu erreichen, außerdem möchte er beruflich weiterkommen und in seinem Hauptinteressengebiet, der Medizin tiefer wieder einsteigen.